Homeoffice: Wenn sich Arbeit und Privatleben plötzlich denselben Raum teilen

Aurica Voss
01. April 2020

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Das Leben in Zeiten von Corona. Wer hätte sich vor vier oder fünf Wochen auch nur im Traum ausmalen können, womit wir innerhalb kürzester Zeit würden umgehen müssen: Im Beruf, in unseren sozialen Beziehungen, im Supermarkt, in der Familie, den Schulen und Kindergärten, selbst in unserem demokratischen Selbstverständnis sehen wir uns plötzlich massiven Einschränkungen und Herausforderungen gegenüber, die uns in dieser Form und Intensität zum ersten Mal begegnen. Wie lange wir mit ihnen konfrontiert bleiben, ist ungewiss. Wir reflektieren die ersten drei Wochen im Homeoffice.

Kooperatives Miteinander trotz "Social Distancing" - können wir das?

Für die Meisten in unserem Unternehmen mit etwa 60 Mitarbeiter*innen ist auch Homeoffice oder „Remote Work“ eine solche neue Erfahrung, und in dem Ausmaß, dass fast die gesamte Belegschaft ihren Arbeitsplatz von heute auf morgen nach Hause verlegen musste, eine nie dagewesene Aufgabe. Einen Testfall in dieser Dimension gab es noch nicht, und ob die Technik – unsere eigene, aber auch externe Ressourcen – mitspielen würde, war völlig unklar, ganz abgesehen von den menschlichen und zwischenmenschlichen Ressourcen.

Seit knapp drei Wochen leben wir nun mit der neuen Situation. Zeit für eine Retrospektive. In diesem Artikel reflektieren wir Stimmen aus dem Unternehmen, die über die Umstellung berichten, über die digitale Kommunikation, die jetzt das Miteinander im Büro ersetzen muss, und auch über positive Effekte von Homeoffice, die so nicht erwartet wurden. 

„Wir müssen jetzt dafür sorgen, dass sich niemand abgehängt fühlt.“

Ganz am Anfang waren da schon einmal die logistischen Hürden: das Einrichten neuer permanenter Arbeitsplätze in einem Kosmos, der eigentlich dem Wohnen, Beisammensein und Entspannen vorbehalten ist; die Entstörung oder Neukalibrierung häuslicher Routinen (Essen wir ab jetzt gemeinsam Mittag? Wer kocht denn? Hilfe bei den Hausaufgaben jetzt oder nach Feierabend?); die Absprache, wer sich wann um den Nachwuchs kümmert.

Homeoffice mit angeschlossenem Garten"Einen eigenen Garten zu haben, hilft auch dabei, ‚Budenkoller‘ zu vermeiden", sagt HR-Managerin Ulli.

Kolleg*innen mit Kind und Kegel erzählen von dem Spagat, die Beschäftigung der Sprösslinge zu koordinieren, die eigene Arbeit dabei nicht zu vernachlässigen und ein sinnvolles Verhältnis zwischen Gemeinschaftlichkeit und individuellem Freiraum zu schaffen. „Wenn ich früher im Homeoffice gearbeitet habe, dann war das mal einen Tag oder einen Abend lang,“ berichtet Ulli, HR-Managerin bei Regis24. „Jetzt musste ich mir erst mal einen richtigen Platz einrichten, der bleiben kann über die nächsten Wochen. Und wir brauchten vier von diesen Plätzen, weil wir zwei Erwachsene im Homeoffice und zwei Kinder im Homeschooling sind. Das war schon eine Herausforderung, hat dem Ganzen aber auch etwas Feierliches gegeben und ein bisschen den Schrecken genommen, den es ja schon auch hat. Dass wir einen eigenen Garten haben, hilft auch dabei, keinen ‚Budenkoller‘ zu kriegen.“

Gleichzeitig ist da aber auch der Verlust – wenn auch nur temporär – der wichtigen sozialen Faktoren, die eng mit dem Arbeitsleben verbunden sind: Der Arbeitsweg fällt weg, ebenso wie der Plausch am Kaffeeautomaten oder über den PC hinweg mit der Kollegin, die gemeinsame Mittagspause, die Kickerrunde, das persönliche Gespräch, das Feierabendbier.

Gemeinschaftlichkeit herzustellen und über Wochen hinweg aufrechtzuerhalten, ist eines der Themen, für das sich unser HR-Team jetzt verstärkt in der Verantwortung sieht: „Alle mitzunehmen, ist gerade eine größere Herausforderung,“ findet Jenny, ebenfalls HR-Managerin. „Je länger die Homeoffice-Zeit andauert, desto größer wird die Sorge, dass die eine oder der andere sich abgehängt fühlen oder die Arbeitsmotivation verlieren könnte. Gemeinsame Chat-Aktionen, Demos, All-hands und auch informeller Austausch – alles, was Gemeinsamkeit schafft und Menschen aus der Isolation holt, ist uns willkommen, und wir überlegen uns jetzt regelmäßig, was wir darüber hinaus noch tun können, um den Aspekt des Zusammenhalts zu fördern.“

Technische Hürden als Treiber der digitalen Transformation

Die Hoffnung ist, dass regelmäßige Termine und firmenweite Updates dabei helfen, die Arbeit von allen für alle transparent zu machen und den Austausch aktiv zu halten. Virtuelle Meetings sind dafür unabkömmlich. Aber funktionieren die im Homeoffice auch so gut wie im „echten“ Büro? „Die größte Herausforderung ist in manchen Meetings, den Fokus zu halten“, so Ulli. „Klar, man darf die sozialen Aspekte und die Fragen, wie es den anderen geht, nicht außer Acht lassen, aber wir sollten trotzdem versuchen, unsere Zeiten und Themen einzuhalten.“

Einer weiteren, vor allem technischen Hürde sieht sich die Finanzabteilung gegenüber. Dazu Christin, Teamlead Accounting bei Regis24: „Durch die in bestimmten Bereichen noch nicht erfolgte Digitalisierung sind beispielsweise Eingangsrechnungen nicht gescannt. Der aktuelle Workaround sieht so aus, dass mindestens einmal pro Woche jemand aus unserem Team in die Firma fährt, um fehlende Belege sowie die Eingangspost zu scannen und digital abzulegen. Und das Bankprogramm über VPN (Virtual Private Network) ist nicht besonders stabil. Für dieses Thema suchen wir derzeit nach einer zukunftsfähigen, das heißt, einer digitalen Alternative.“

„Ich bin überrascht, wie gut sich sehr vieles virtuell verlagern lässt.“

Die digitale Alternative ist aber nicht mehr nur für arbeitstechnische Schwerpunkte das Nonplusultra. Auf die Frage, was nach dem geschlossenen Umzug ins Homeoffice besonders gut funktioniert, ist das fast einhellige Feedback: die Kommunikation. Diese wird mit viel Lob, Bewunderung, Dankbarkeit und großer Wertschätzung zur kollektiven Ritterin geschlagen.

Datenschutzkrake im Homeoffice auf dem Schreibtisch"Datenschutz gilt auch und nochmal mehr im Homeoffice", betont Dani, HR-Managerin bei Regis24. Unsere Datenkrake ist deshalb auch am heimischen Schreibtisch dabei.

„Ich bin überrascht, wie gut sich sehr viel virtuell verlagern lässt“, meint Ulli. „Dailies, Teammeetings, alles kein Problem. Und selbst die Demo online war echt gut. Eigentlich sogar besser als die herkömmliche Demo in der großen Küche.“ Und Michi, Mitarbeiterin im Team Analytics & Controlling, ergänzt: „Die Kommunikation läuft bisher sehr gut, finde ich. Ich fühle mich gut informiert und habe auch das Gefühl, dass Infos schnell fließen. Wir können sehr froh und dankbar als Firma sein.“ Die Lobreden auf die Kommunikation sind eine gute Nachricht für die firmenweite Zusammenarbeit, deren Pflege für die Aufrechterhaltung der betrieblichen Prozesse und eines produktiven Arbeitsklimas essentiell ist.

Kommunikation ist bei uns beinahe schon zu einem Synonym geworden für Teams, das Chat-Allroundtalent von MS Office, mit dem Regis24 seit knapp zwei Jahren arbeitet. Vom Daily Stand-up über das reguläre Teammeeting bis hin zum abteilungsübergreifenden All-hands: Teams ist hochfrequentiert, bietet für jeden Meeting-Anlass passende Funktionen und läuft seit Tag 1 im Homeoffice tadellos.

Unsere Moderatorin des All-hands, Ulli, findet zwar gewöhnungsbedürftig, dass ihr das direkte visuelle Feedback nunmehr entgeht – Lachen, Nicken, Stirnrunzeln –, freut sich dafür aber über eine zumindest gefühlt größere Partizipation und mehr Wertschätzung durch direkte Kommentare im Konferenzchat.

„Ein Klick auf den Kamerabutton in Teams, und schon sitzen wir an meinem Küchentisch und können plaudern.“

Für manche fühlt sich das Meeten jetzt sogar einfacher an als im Büro, wie beispielsweise für unseren Senior Systems Engineer Daniel: „Die Suche nach freien Meetingräumen fällt weg und Meetings können so auch spontan angesetzt und problemlos durchgeführt werden. Aufgaben können beispielsweise im Planner oder via JIRA-Tickets verteilt und hier auch verfolgt und unterstützt werden. Eine Status-E-Mail zweimal pro Woche mit den Updates aus allen Teams beziehungsweise Abteilungen hilft darüber hinaus, die Arbeitsprozesse weiterhin transparent zu halten und alle Mitarbeiter*innen einzubeziehen und auf dem Laufenden zu halten.“

Postkarte #PostYourHomeofficeUnsere Serie zu den heimischen Arbeitsplätzen unserer Kolleg*innen im Homeoffice gibt's auf Instagram zu sehen.

Auch Kaffeeautomaten-, Lunch- und En-passant-Gespräche haben eine Ausdrucksform gefunden. Diese kann das Vis-à-vis im Büro natürlich nicht ersetzen, sorgt aber dennoch für Geselligkeit und fördert damit den Zusammenhalt. Auri aus dem Marketing-Team schildert ihre Eindrücke so: „Wir haben mittlerweile mehrere virtuelle Meetingräume, in denen sich spontan getroffen werden kann, sowie einen virtuellen Pausenraum und einen Kanal für firmenweite, arbeitsrelevante Themen – die verschiedenen Kanäle sollen verhindern, dass es einen Informations-Overload gibt, der nicht mehr eingeordnet und verfolgt werden kann, und dass man sich ermutigt fühlt, Inhalte zu teilen. Irgendwer postet immer mal was Humorvolles oder Links zu hilfreichen und interessanten Artikeln wie beispielsweise zu Homeschooling, Zukunftsforschung oder kostenlosen Fahrdiensten der BVG, und das Echo hilft, sich in den eigenen vier Wänden nicht isoliert vom Unternehmen zu fühlen.“

Selbst der Getränkewagen, der normalerweise jeden Freitagnachmittag mit kühlen Durstlöschern für jeden Geschmack durchs Büro rollt und das Wochenende einläutet, Freitagnachmittag im Homeoffice: Hallo Wochenende!hat dank digitaler Optionen eine Homeoffice-Entsprechung in Teams gefunden: Hier postet nun freitags pünktlich um 15 Uhr unsere Kollegin Ulli als Auftakt ein Selfie, beispielsweise mit einem „herrlichen Himbeer-Orangen-Drink nebst Apfel-Deko“, woraufhin sich im Minutentakt weitere „Prost“-Selfies der Kolleg*innen hinzugesellen und einmal mehr eine bemerkenswerte Welle an Gemeinschaftlichkeit in Bewegung setzen, die das Leben inmitten von kollektiver Unsicherheit nachhaltig leichter macht.

Rechner aus und ab auf die Couch

Die Arbeitswoche aus-, das Wochenende anklingen lassen, den Homeoffice-Tag beenden und wirklich Feierabend machen – wie leicht oder wie schwer fällt das eigentlich?

„Gar nicht schwer. Wenn man das, was man tut, gerne tut, vermengt sich das sowieso schon“, sagt Manuel, unser Head of Finance, und grinst. Ähnlich beschreibt es Auri: „Der Schreibfluss, das Recherchieren oder die Ideenfindung für Content richten sich nicht immer freiwillig nach festen Arbeitszeiten. Das kann schon mal einen Sonntagnachmittag oder die Cocktailhour in Anspruch nehmen, im Homeoffice noch mehr als sonst. Das ist aber okay, ich mag meine Arbeit ja.“

Die Mehrheit der Kolleg*innen beruft sich eher auf Selbstdisziplin, feste Arbeits- und Pausenzeiten und eine entsprechende Absprache der Erreichbarkeiten im Team. „Wenn der Laptop zugeklappt ist, bleibt er es auch“, konstatiert Jenny, und Ulli ergänzt: „Wir waren schon immer eine Organisation, die das Privatleben anerkennt und in der spontane persönliche Termine oder Telefonate problemlos eingeschoben werden können. Und aktuell haben alle bei uns Verständnis dafür, wenn die kleinen oder großen Kinder mal ins virtuelle Meeting platzen oder Aufmerksamkeit brauchen.“

Das Homeoffice erfreut sich großer Beliebtheit – und die Produktivität steigt

Im Fazit fällt das Urteil zum Homeoffice unter den gegebenen Umständen überwiegend positiv aus. Von längeren Konzentrationsphasen, von mehr Produktivität und Effizienz wird geschwärmt. Es laufe von Tag zu Tag besser, je mehr Routine hineinkomme: „Ich hätte nie gedacht, dass Homeoffice mein Ding sein könnte, weil ich mich in dem sozialen Gefüge des Büros sehr wohl fühle und den Austausch brauche, und weil ich überschätzt habe, wie sehr ich mich ablenken lassen würde“, bemerkt Dani, HR-Managerin. „Ich arbeite aber sehr fokussiert und habe längere Konzentrationsphasen als im Büro. Ich kann mich so auch Themen widmen, die komplexer sind und meine Aufmerksamkeit für längere Zeit beanspruchen. Und mit den vielen digitalen Optionen vom Videochat bis zum Selfie-Flashmob finde ich Homeoffice mittlerweile fantastisch.“

Glückliche Haustiere im Homeoffice

Zeitlich gebe es eine größere Flexibilität, findet Christin, Teamleiterin im Accounting: Wenn tagsüber das Kind, die Familie, mehr Aufmerksamkeit benötigten, könnten wichtige Aufgaben auch mal abends erledigt werden. Und das laufe dann viel effektiver und schneller.
„Das Homeoffice-Angebot finde ich super“, meint auch Systems Engineer Daniel. „Es läuft ja alles weiter und wir tun gleichzeitig das Notwendige, um uns und andere zu schützen.“ Das bekräftigt Jenny aus der HR: „Das war die richtige Entscheidung, und ich habe den Eindruck, dass alles gut läuft.“

Digitaler Zusammenhalt – kann es so etwas geben?

Auf die Frage, ob die Kolleg*innen auch etwas vermissen, reichen die Antworten von „Nein, in der Tat gar nichts“ über „mal eine andere Umgebung zu sehen“, „meinen Bürostuhl“ und „den informellen Austausch“ bis hin zum „direkten Austausch mit den Kolleg*innen im Büro“ und eben doch dem „Getränkewagen freitags“.

Wir Menschen brauchen natürlich auf Dauer mehr als ein abstraktes virtuelles Netzwerk, Onlineplattformen und Treffen per Videostreaming. Es geht um greifbare Nähe und die physische Gegenwart von anderen Menschen. Etwas, das uns seit Beginn unseres Lebens zu Recht als selbstverständlich erschien und uns in dieser Deutlichkeit vielleicht zum ersten Mal bewusst wird.

Dennoch bietet das Virtuelle gerade jetzt auch eine Chance: Wir mögen isoliert voneinander sein, aber wir sind nicht auf uns selbst zurückgeworfen. Wir erfahren, dass Kommunikation innerhalb eines Unternehmens nicht an der Bürotür aufhört und dass kollegialer Zusammenhalt, dieses unschätzbare Element einer fruchtbaren Firmenkultur, auch im Digitalen möglich und erstaunlich facettenreich ist. Mit der Energie, die daraus entsteht, können wir auch jenseits der Organisation Menschen zur Seite springen – natürlich nur im übertragenen Sinne.

Abschließend haben wir für euch noch vier Best Practices unserer Kolleg*innen für die konkrete Homeoffice-Situation zusammengestellt:

  • Mut zum Anruf: Manches lässt sich leichter klären, wenn man es nicht schreiben muss, sondern mündlich diskutieren kann. Das hat sich im Homeoffice nicht geändert.
  • Keine Angst vor neuen Techniken und Tools. Diese stellen häufig eine sinnvolle Bereicherung der Arbeitsprozesse dar.
  • Klare Absprachen hinsichtlich Erreichbarkeit, Arbeits- und Pausenzeiten sowie der täglichen To-dos, und die Absprachen auch einhalten.
  • Sich nicht einem gewissen Druck unterwerfen, man müsse im Homeoffice viel mehr schaffen als sonst. Die Gefahr besteht, weil Homeoffice hierzulande noch eine gewisse negative Konnotation anhängt, als würde man sich zu Hause einen faulen Lenz machen, nur, weil man unbeobachtet ist. Das stimmt natürlich so in der Regel nicht und das sollte man sich auch nicht einreden.

Wer einmal einen ganz persönlichen Erfahrungsbericht eines unserer Kollegen zur Homeoffice-„Verbannung“ lesen möchte: Content Marketing Editor Daniel hat seine erste Woche als Reisetagebuch festgehalten und schildert auf amüsante Weise seine Metamorphose des nicht ganz freiwilligen Homeoffice. Das ganze Drama lest ihr in unserem Blog.

Feierabend im Homeoffice - Der Tag geht, Jack Daniels kommt :)

 

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English version:

Home office: when work and private life suddenly share the same space

Life in times of Corona. Who could have imagined four or five weeks ago, even in a dream, what we would have to deal with in the shortest possible time: at work, in our social relationships, in the supermarket, in the family, in schools and kindergartens, even in our democratic self-image, we suddenly find ourselves confronted with massive restrictions and challenges, which we encounter for the first time in this form and intensity. It is uncertain how long we will be confronted with them. We reflect on the first three weeks in the home office.

Cooperation despite "social distancing" - can we do that?

For most of the people in our company with about 60 employees, home office or "remote work" is also such a new experience. To the extent that almost the entire staff had to move their workplace home from one day to the next, it is an unprecedented task. A test case on this scale had never been seen before, and whether the technology - our own, but also external resources - would play along was completely unclear, not to mention the human and interpersonal resources.

We have now been living with the new situation for nearly three weeks. Time for a retrospective. In this article, we reflect on voices from within the company reporting on the changeover, on digital communication that now has to replace being together in the office, and also on the positive effects of working from home that were not expected.

"Right now we have to make sure that nobody feels left out."

At the very beginning there were the logistical hurdles: setting up new permanent workplaces in a cosmos that is actually reserved for living, socializing and relaxing; the elimination or recalibration of domestic routines (Are we going to eat lunch together from now on? Who cooks? Help with homework now or after work?); agreeing who will look after the offspring and when.

Desktop under the roof in home office

Colleagues with children tell of the balancing act of coordinating the work of the offspring, not neglecting their own work and creating a meaningful relationship between community and individual freedom. "When I used to work from home, it used to be for a day or an evening," reports Ulli, HR manager at Regis24, "Now I had to set up a real place for myself that could stay for the next few weeks. And we needed four of these places because we are two adults in the home office and two children in home schooling. That was quite a challenge, but it also gave the whole thing something festive and took away a bit of the horror that it actually has. The fact that we have our own garden also helps to avoid going stir-crazy."

At the same time, however, there is also the loss - albeit only temporarily - of the important social factors closely linked to working life: the commute to work is eliminated, as is the chat at the coffee machine or over the PC with the colleague, the shared lunch break, the table football, the personal conversation, the beer after work.

Establishing and maintaining a sense of community over a period of weeks is one of the issues for which our HR team now sees itself increasingly responsible: "Taking everyone along is a greater challenge at the moment," says Jenny, also an HR manager. "The longer the home office time lasts, the greater the concern that one or the other might feel left behind or lose motivation for work. Joint chat actions, demos, all-hands and also informal exchanges - anything that creates community and gets people out of isolation is welcome, and we now regularly consider what else we can do to promote the aspect of social cohesion".

Technical hurdles as drivers of digital transformation

The hope is that regular appointments and company-wide updates will help to make everyone's work transparent for everyone and keep the exchange active. Virtual meetings are indispensable for this. But do they work as well as in the "real" office? "The biggest challenge in some meetings is to keep the focus", says Ulli. "Sure, you can't ignore the social aspects and questions about how the others are doing, but we should still try to stick to our times and topics."

Another home office desktop

The finance department faces a further, mainly technical hurdle. Christin, Teamlead Accounting at Regis24: "Due to the fact that in certain areas digitalisation has not yet taken place, incoming invoices for example have not been scanned. The current workaround is that at least once a week someone from our team visits the company to scan and digitally file missing documents and incoming mail. And the banking program via VPN (Virtual Private Network) is not very stable. We are currently looking for a future-proof, i.e. digital alternative for this topic".

"I'm surprised how well a lot of things can be moved into the virtual."

However, the digital alternative is no longer the non plus ultra for work related priorities only. When asked what works particularly well after the closed move to the home office, the almost unanimous feedback is: communication. This is met with much praise, admiration, gratitude and great esteem.
"I'm surprised how well a lot can be relocated into the virtual", says Ulli. "Dailies, team meetings, you name it, no problem. And even the demo online was really good. Actually, even better than the usual demo in the big kitchen." And Michi, a member of the Analytics & Controlling team, adds: "Communication has been going very well so far, I think. I feel well informed and also have the feeling that information flows quickly. We can be very happy and grateful as a company". The eulogies on communication are good news for company-wide cooperation, the maintenance of which is essential for supporting operational processes and a productive working atmosphere.

Communication has almost become a synonym for Teams, the chat all-round talent of MS Office, with which Regis24 has been working for almost two years. From daily stand-up to regular team meetings to cross-departmental all-hands: Teams is highly frequented, offers suitable functions for every meeting occasion and has been running flawlessly in the home office since day one.

Our moderator of the all-hands, Ulli, finds it takes getting used to the fact that she now misses the direct visual feedback - laughing, nodding, frowning - but she is pleased about the greater participation and appreciation she feels through direct comments in the conference chat.

"One click on the teams camera button, and we're sitting at my kitchen table having a chat."

For some people, to be meeting now even feels easier than in the office, as for example for our Senior Systems Engineer Daniel: "The search for free meeting rooms is no longer necessary and meetings can be scheduled spontaneously and carried out without any problems. Tasks can be distributed in the Planner or via JIRA tickets, for example, and can also be tracked and supported here. A status e-mail twice a week with updates from all teams or departments also helps to keep the work processes transparent and to involve all employees and keep them up to date."

Huge table for the home office set-up

Even coffee machine, lunch and en-passant conversations have found a form of expression. Of course, this cannot replace the face-to-face in the office, but it does ensure sociability and thus promotes cohesion. Auri from the marketing team describes her impressions as follows: "We now have several virtual meeting rooms where people can meet spontaneously, as well as a virtual break room and a channel for company-wide, work-related topics - the various channels are intended to prevent an information overload that can no longer be classified and tracked, and to encourage people to share content. Someone is always posting something humorous or links to helpful and interesting articles such as homeschooling, futurology or free BVG transport services, and the echo helps people not to feel isolated from the company in their own homes."

The drinks trolley, which normally rolls through the office every Friday afternoon with cool thirst quenchers to suit every taste, and heralds the weekend, has found an equivalent in Teams thanks to digital options: Friday afternoon in the home office - drinks for everybodyhere, our colleague Ulli now posts a selfie as a prelude on Fridays at 3 p.m. sharp, for example with a "delicious raspberry-orange drink with apple decoration", whereupon more "Cheers" selfies from colleagues join in every minute and once again set in motion a remarkable wave of community spirit that makes life easier in the midst of collective insecurity in the long term.

Computer off and on the couch

To finish the work week, to let the weekend come to an end, to finish the home office day and really go home - how easy or how difficult is that actually?

"Not difficult at all. If you like what you do, it already gets mixed up anyway," says Manuel, our Head of Finance, and grins. Auri describes it in a similar way: "The flow of writing, researching or brainstorming for content is not always voluntarily based on fixed working hours. This can take up a Sunday afternoon or the cocktail hour, even more so than usual in the home office. But that's okay, I like my work."

The majority of the colleagues refer rather to self-discipline, fixed working and break times and a corresponding arrangement of the availability in the team. "When the laptop is closed, it stays closed", Jenny states, and Ulli adds: "We have always been an organization that recognizes private life and where spontaneous personal appointments or telephone calls can be easily inserted. And at the moment, everyone here understands when the little or big kids barge into a virtual meeting or need attention."

Home office enjoys great popularity - and productivity increases

In conclusion, the verdict on the home office under the given circumstances is predominantly positive. There is raving about longer periods of concentration, more productivity and efficiency. It is getting better day by day, the more routine is added: "I never thought that home office could be my thing, because I feel very comfortable in the social structure of the office and need the exchange, and because I overestimated how much I would be distracted," notes Dani, HR manager. "But I work very focused and have longer periods of concentration than in the office. I can also devote myself to topics that are more complex and take up more of my attention for longer. And with the many digital options from video chat to selfie flash mob, I find home office to be fantastic these days".

Home office

Christin, team leader in Accounting, believes that there is greater flexibility in terms of time: "If the child, the family, needs more attention during the day, important tasks can also be done in the evening. And that would be much more effective and faster."
"I think the offer to work from home these days is great," says systems engineer Daniel. "Everything keeps going and at the same time we do what is necessary to protect ourselves and others." This is confirmed by Jenny from HR: "This was the right decision and I have the impression that everything is going well."

Digital solidarity - can there be such a thing?

To the question of whether the colleagues also miss something, the answers range from "No, in fact nothing at all" to "seeing a different environment", "my office chair" and "the informal exchange" to "direct exchange with the colleagues in the office" and yet the "drinks trolley on Fridays".

Of course, in the long run we humans need more than an abstract virtual network, online platforms and meetings via video streaming. It is about tangible closeness and the physical presence of other people. Something that we have rightly taken for granted since the beginning of our lives, and which we are perhaps aware of for the first time in this clarity.

Nevertheless, the virtual also offers an opportunity right now: we may be isolated from one another, but we are not thrown back on ourselves. We experience that communication within a company does not stop at the office door and that collegial cohesion, this invaluable element of a fruitful corporate culture, is also possible in the digital world and is astonishingly multi-faceted. With the energy it generates, we can jump to the side of people beyond the organization - figuratively speaking, of course.

Finally, we have compiled four best practices from our colleagues for the specific home office situation:

  • Feel encouraged to call: some things are easier to clarify if you don't have to write them down but can discuss them orally. This has not changed in the home office.
  • Don't be afraid of new techniques and tools. These often represent a meaningful enrichment of work processes.
  • Have clear agreements regarding availability, working and break times as well as daily to-dos, and keep to the agreements.
  • Don't subject yourself to a certain pressure, you have to do much more than usual in your home office. Home office in this country still has a certain negative connotation, as if you were having a lazy time at home just because you are unobserved. Of course, that is not usually true and one should not tell oneself that.
For those who would like to read a very personal report by one of our colleagues on his experiences with the home office "banishment": Content Marketing Editor Daniel has written down his first week as a travel diary and describes in an amusing way his metamorphosis of the not quite voluntary home office. You can read the whole drama in our blog.