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Kevin Wölfer verlässt Regis24

Aurica Voss
13. November 2019

Ursprünglich im September 2016 als Agile Company Coach in der Position des Scrum Masters gestartet, verantwortete Kevin Wölfer ab August 2018 das Business Development bei Regis24 - bis zu seinem Weggang im Oktober dieses Jahres.

Kevin Wölfer als Agile Company Coach bei Regis24Bevor ihn sein Weg zu Regis24 führte, übte Kevin als gelernter Mediendesigner diverse Rollen in verschiedenen Technologie-Unternehmen aus. Er kombiniert eine vielfältige Sicht auf Organisationen mit Expertenwissen und Fachsprachen aus IT, Marketing, Vertrieb, Wirtschaft und Design.

Zu Regis24 kam Kevin ursprünglich, um der Organisation dabei zu helfen, sich in die Lage zu versetzen, regelmäßig neue, marktgerechte und wettbewerbsfähige Lösungen entwickeln zu können. Basis dafür sind Anpassungsfähigkeit, kurze und unkomplizierte Entscheidungswege sowie flexible, selbstorganisierte Strukturen, kurz: agiles Arbeiten.

Den Gestaltungsfreiraum von agiler Arbeitsweise selbst entdecken

Erste Schritte auf dem Weg zum agilen Unternehmen hat Regis24 bereits seit dem Jahr 2011 gemacht, jedoch beschränkt auf einzelne IT-Teams und ohne Verankerung im firmenweiten Wertesystem. Ein erfahrener Agile Company Coach sollte unsere Reise zu einem dynamischen, zukunftsfähigen Unternehmen begleiten, um für und mit uns diese wichtige Transformation versteh- und greifbar zu machen und die Mitgestaltung durch alle zu inspirieren. Für diese Aufgabe kam Kevin an Bord.

Im Laufe von etwa zwei Jahren lernten wir nun, Techniken und Methoden aus dem agilen Repertoire vor allem als Haltung zu verstehen, die es erleichtert und oft sogar erst ermöglicht, crossfunktional und flexibel zusammenzuarbeiten – in Teams, die sich gemeinsam sinnvolle Ziele setzen und in denen alle gleichermaßen Verantwortung für die Ergebnisse übernehmen.

Retreat 2018_Agile Teamwork Kooperation VerantwortungKevin bestand von Beginn an darauf, dass wir den Gestaltungsfreiraum und den Mehrwert, welche beide durch agile Denk- und Handlungsweisen entstehen können, selbst entdecken. Das ging natürlich nicht von heute auf morgen, aber es war wesentlich, dass die MitarbeiterInnen selbst eine Idee davon bekommen, ob sie agil miteinander arbeiten wollen und wenn ja, in welcher Form. Erst so konnte sich ein agiles Mindset entfalten, mithilfe dessen die Kunden und ihre Bedürfnisse wieder in den Fokus rückten. Das hat die Produktentwicklung und die Zusammenarbeit bei Regis24 nachhaltig verändert.

Strukturelle Barrieren einreißen für mehr Kooperation

Die Vision für neue Lösungen und deren Entwicklung wird seitdem eng an den Kundenbedürfnissen ausgerichtet. Durch das aktive Einbinden von Pilotkunden verstehen wir mittlerweile sehr schnell, welche Produktideen die Weiterentwicklung lohnen – und welche besser wieder verworfen werden.

Künstliche Barrieren in den internen Strukturen wurden nach und nach eingerissen und ermöglichten es, dass beispielsweise in der IT der Fokus komplett auf Neuentwicklung liegt, während sie früher sehr stark mit Wartungsarbeiten beschäftigt war. Hier bildeten sich crossfunktionale Teams, die jetzt sowohl coden als auch testen. Aufgaben der Sysadmins werden mittlerweile von Mitarbeitern aus der Produktion erledigt, während die Sysadmins ebenfalls ins Programmieren eingestiegen sind. In anderen Bereichen der Organisation gibt es bezeichnende Beispiele für Um- und Quereinstiege, die den Talenten und Fähigkeiten der jeweiligen Mitarbeiter mehr entsprechen, sie so fördern und das Unternehmen insgesamt anpassungsfähiger machen. Einzelne MitarbeiterInnen fungieren bei Bedarf als „Satelliten“ und gehen zu den Teams, die beispielsweise ein Coaching brauchen, und Teams setzen sich auch mal ad hoc zusammen, wenn das erforderlich ist.

Zusätzlich erhöhen die Unternehmensziele, die mithilfe von OKR (Objective and Key Results) von allen MitarbeiterInnen quartalsweise erarbeitet werden, firmenweit die Kooperation und sorgen dafür, dass alle an einem Strang ziehen.

Gemeinsam neue Lösungen entwickeln

Schrittweise sind so die Herausforderungen des agilen Anspruchs in die Hände eigenständig arbeitender, engagierter Teams und MitarbeiterInnen übergegangen und dort gut aufgehoben. Mit dieser Gewissheit konnte Kevin sich Mitte letzten Jahres neuen Aufgaben widmen. Als Head of Business Development kümmerte er sich um die Automatisierung des Kunden-Onboardings und der Rechnungserstellung und arbeitete zusammen mit dem Team von Analytics & Controlling an der Kalkulation und der Definition für die Entwicklung neuer Preismodelle.

Im Februar 2019 rief Regis24 das Innovation Programme ins Leben, mit Kevin als maßgeblicher Kraft hinter der Umsetzung mit ersten Partnern wie S/F/G Kleverbill und atriga. Entsprechend ihrer unterschiedlichen Ausrichtungen übernehmen die Teilnehmer des Innovation Programme verschiedene Aufgaben und Rollen im Partnernetzwerk. Weitere strategisch wichtige Partnerschaften stehen vor der Unterzeichnung.

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Um bestehende Kooperationen zu pflegen und mit interessierten Kunden und Partnern in den Austausch zu gehen, reiste Kevin mit den Vertriebs-Kollegen mehr als ein Jahr regelmäßig quer durch Deutschland.

Mission accomplished - Neues Ziel im Visier

Seine berufliche Reise im Unternehmen Regis24 hat Kevin nun beendet. „Meine Aufgabe war für mich klar definiert: die Menschen bei Regis24 zu befähigen, bestehende und neue Kunden mit der Entwicklung von Lösungen zu begeistern“, sagt Kevin. „Als das Ziel erreicht war“, führt er weiter aus, “wurde mir eine Rolle angeboten, in der ich selbst viel Neues lernen und mit Bestehendem kombinieren durfte. Dafür bin ich noch immer sehr dankbar“.

Weiter geht es bei Kevin jetzt als Chief Operations Officer für den Berliner Bezahldienstanbieter Better Payment. Wir dürfen gespannt sein, ob hieraus eine weitere Partnerschaft erwächst.

Für die Themen, die Kevin zuletzt getrieben hat, bedeutet sein Weggang ganz pragmatisch betrachtet, dass sich die jeweiligen Ansprechpartner ändern. Die entsprechenden Kolleginnen und Kollegen werden die laufenden Projekte mit der gleichen Energie und kooperativen Herangehensweise treiben und weiterhin mit Kunden und Partnern an innovativen Lösungen arbeiten.

Die Organisation bleibt wie immer, wenn ein visionärer, unkonventioneller und motivierter Kopf geht, mit einem weinenden und einem lachenden Auge zurück. Uns bleiben viele gemeinsame schöne Erinnerungen und wir wünschen Kevin alles Gute und viel Erfolg in seinem neuen Job.

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