Inside Regis24
Demo

Menschen bei Regis24: Isabell Wiehler, Quality Assurance

09. August 2018

Treten Sie näher: Aufgewachsen im tiefsten Süden Deutschlands, musiziert sie heute über den Dächern Berlins. Isabell Wiehler ist als Softwaretesterin für die Qualitätssicherung unserer Anwendungen verantwortlich und steht uns im Interview Rede und Antwort.

Menschen bei Regis24 Isabell Wiehler Quality Assurance

Du bist keine gebürtige Berlinerin. Wie bist du nach Berlin gekommen und wie hat sich Berlin seither für dich verändert?

Meine ersten 19 Lebensjahre habe ich in einer bayerischen Kleinstadt verbracht. Ein Stück Donau, ein Kino, zwei Cafés, 14 Kirchen (kein Witz). Dann rief Berlin nach mir: Hier würde es doch bestimmt alles geben, was ich brauchte. Berlin hatte für jeden Geschmack etwas zu bieten – und das hat sich auch nicht geändert. Allerdings ist es nicht mehr ganz so leicht wie früher, hier günstig zu leben. Studierende zahlen beispielsweise heutzutage viermal so viel für ein WG-Zimmer wie ich damals Anfang der 2000er Jahre. So etwas beeinflusst die Geschwindigkeit, mit der man sich in eine neue Umgebung einfindet und am gesellschaftlichen und kulturellen Leben beteiligt. Jeder Ort auf der Welt entwickelt sich mit den Menschen, die in ihm leben und ihn be-leben. Berlin wird immer eine Stadt des Wandels sein. Es würde ihr gut stehen und gut tun, wenn sie sowohl ihren Neuankömmlingen als auch den in ihr Angekommenen mehr Mit-Entwicklungsmöglichkeiten böte. Etwa in Form eines sozialeren Wohnungsmarkts.

Wie verbringst du deine Zeit außerhalb von Regis24?

Unter anderem mache ich Musik. Ich texte und komponiere Lieder und trete mit meiner Band, dem SiU-Trio, gelegentlich auf kleinen Berliner Bühnen auf; manchmal auch solo am Klavier. Unser Stil geht in Richtung Chanson/Liedermacher. Vor zwei Sommern haben wir sogar ein Musikvideo über den Dächern Berlins gedreht.

Wie hat sich Regis24 entwickelt, seit du bei uns bist?

Ich habe vor über zehn Jahren bei Regis24 mit einem Studentenjob in der Produktion angefangen. Mittlerweile arbeite ich als Softwaretesterin in der IT-Abteilung. Es hat sich – sowohl für mich persönlich, als auch in der gesamten Firmenstruktur – unbeschreiblich viel getan. Ein Versuch, es kurz zu machen: Wir sind gewachsen und professioneller geworden. Eigentlich ist es ein bisschen wie mit Berlin: Bei Regis gibt es Menschen, die schon immer dabei waren, und es kamen und kommen immer neue Menschen dazu, die die Zusammenarbeit prägen und weiterentwickeln. Unsere Firmenkultur lebt von dieser Mischung aus Beständigkeit und Lust auf Neues.

Du bist Musikerin und arbeitest in einem agilen Umfeld. Gibt es Gemeinsamkeiten zwischen diesen beiden Welten?

Was für eine schöne Frage! Und wie schwierig! Denn was genau macht Agilität aus? Ja, ich schreibe Lieder und habe eine kleine Band, mit der ich diese Lieder weiterentwickle und aufführe. In meinem IT-Team bei Regis24 teste ich, was die Softwareentwickler in meinem Team sozusagen „komponiert“ haben. Sowohl die Entstehung von IT-Produkten als auch die Kreation von Musik sind Prozesse, die von Agilität ungeheuer profitieren. Sie entwickelt sich – zwischen zwei Menschen, in kleinen Gruppen, in einer ganzen Kompanie. Gemeine Schlagworte wie Respekt, Ausprobieren, Kommunikation, Zuhören und Unterstützung sowie Motivation oder auch „Drive“ für die Sache treffen auf eine Hunderter-Belegschaft wie Regis24 genauso zu wie auf meine dreiköpfige Band.

 

Dieses Interview erschien ursprünglich im Mai 2017 in der 3. Ausgabe des Wallstraßenjournals.